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Übersicht 2012
Brand 3
Kurzbericht: Brennt Fabrik
Einsatzort: Willebadessen, Am Bahnhof
Alarmierung: Alarmierung per Funkmeldeempfänger und Sirene
am Freitag, 28.09.2012, um 12:34 Uhr
Einsatzdauer: 8 Std. und 26 Min.
Einsatzende: 21:00 Uhr
Einsatzleiter: STBI Norbert Scherf (Wehrführer Stadt Willebadessen)
Mannschaftsstärke: 175
Alarmierte Einheiten: Löschgruppe Altenheerse
ABC-Erkundungszug Beverungen
Feuerwehr Kreis Höxter
Feuerwehr-Führungsgruppe
Löschgruppe Herste
Löschzug Bad Driburg
Löschgruppe Gehrden
Löschzug Willebadessen
Löschzug Peckelsheim
Löschzug Warburg
Löschgruppe Niesen
Löschzug Brakel
Löschgruppe Helmern
Löschgruppe Fölsen
Löschgruppe Borlinghausen
Fahrzeuge am Einsatzort: TSF Altenheerse (2014 außer Dienst gestellt) ABC-ErkKW Kreis Höxter WLF Kreis Höxter TLF 16/25 Herste DLK 23/12 Bad Driburg ELW 1 Bad Driburg LF20/16 Gehrden MTF Willebadessen TLF 16/25 Willebadessen (2014 außer Dienst gestellt) GW-S Willebadessen (2014 außer Dienst gestellt) LF 16/12 Willebadessen LF 24 Willebadessen LF 10/6 Peckelsheim (seit 2016 in Niesen) RW 1 Peckelsheim TLF 16/25 Peckelsheim ELW 1 Peckelsheim DLK 23-12 Warburg TLF 24/50 Warburg LF 20/22 Warburg KdoW Warburg TSF Niesen (2017 außer Dienst gestellt) GW Logistik Brakel TSF-W Helmern TSF-W Fölsen TSF Borlinghausen (2012 außer Dienst gestellt)
Einsatzbericht:

Die Produktions- und Lagerhallen sowie angrenzende Büroräume eines holzverarbeitenden Betriebes in Willebadessen brannten komplett nieder. Ausgelöst wurde der Brand gegen 12:30 Uhr. Zum Einsatz kamen insgesamt ca. 150 Feuerwehrkräfte mit etwa 30 Fahrzeugen aus der Stadt Willebadessen (Willebadessen Kernstadt, Ortsteile Peckelsheim, Altenheerse, Niesen, Helmern, Fölsen und Borlinghausen), Bad Driburg (Bad Driburg Kernstadt und Herste), Brakel (Brakel Kernstadt und Ortsteil Gehrden) Warburg (Warburg Kernstadt) sowie der ABC Erkundungs- und Dekontaminationszug Beverungen und der Abrollbehälter Atemschutz von der Kreisfeuerwehrzentrale in Brakel. Außerdem war eine Einsatzeinheit des DRK Kreisverband Warburg mit 25 Kräften vor Ort wie auch der Rettungsdienst sowie die Polizei.

 
Über dem Brandort bildete sich eine etwa 50 Meter hohe Rauchsäule. Die besondere Schwierigkeit bestand darin, dass der Betrieb leicht außerhalb liegt und die Wasserversorgung nur durch Pendelverkehr von Feuerwehrfahrzeugen mit Wassertank sichergestellt werden konnte. Unterstützt wurden die Löscharbeiten dabei von Landwirten, die mit Güllefässern ebenfalls Löschwasser zur Einsatzstelle transportierten. Gelöscht wurde u.a. unter Einsatz von Drehleitern aus Warburg und Bad Driburg. Um an Glutnester im Inneren des Gebäudes zu gelangen, wurden die Mauern teilweise mit einem Bagger eingerissen. Zusätzlich wurde mit einem speziellen Messwagen die Luft auf Verunreinigungen geprüft, hier konnte jedoch keine Belastung festgestellt werden. Die direkt an dem Betrieb liegende ICE-Bahnstrecke Warburg-Paderborn musste während der Löscharbeiten mehrere Stunden gesperrt werden. Das DRK unterstützte die Einsatzkräfte mit Essen und Getränken.

 
Die Löscharbeiten dauerten bis zum Abend bis dann Stück für Stück die Einsatzkräfte zurückgezogen wurden. Bis zum nächsten Morgen hielt der Löschzug Willebadessen Kernstadt mit Unterstützung des DRK noch Brandwache da immer noch wieder Glutnester nachgelöscht werden mussten. Die Polizei schätzt den Schaden auf 1 Million Euro. Die sechs Mitarbeiter des Betriebs blieben unverletzt.

 
Teile des gezeigten Fotomaterials stammen von der Löschgruppe Niesen und der Feuerwehr Bad Driburg.


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Ungefährer Einsatzort: